Aus dem Stress in die Wellness?

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Schnell, noch einige Pflichten erledigen, einige Termine planen, denn die Wellness nach Feierabend wartet! Wer mit solcher Eile in die wohltuende Zeit nach Dienstschluss geht, wird sich schwer tun, auch wirklich zu entspannen. Bis man die Gedanken an die Verpflichtungen ausschalten kann, den Körper von Hochtouren auf ein normales, zur Entspannung fähiges Maß herunterfahren kann, ist wahrscheinlich der größte Teil der schönen Zeit schon wieder vorbei.

Wer im Dauerstress ist, braucht eine Pause, einen Break, eine Time-out, um in modernen Worten zu sprechen. Eine solche Auszeit ist schwer zu realisieren. Dennoch muss sie sein. Am besten setzt man sich einfach ein zeitliches Limit. An dem Tag, an dem die Wellness nach Feierabend stattfinden soll, lässt man alles, was man bis zum regulären Arbeitsende nicht geschafft hat, einfach für den nächsten Tag. Alles andere kann auch bis „morgen“ warten. Eine Tasse Tee, in aller Ruhe, leitet die erholsame Zeit ein. Massagen, Anwendungen für die eigene Beauty, zum Beispiel Gesichts- und Körpermasken mit Algen, und natürlich ein Bad in einem Whirlpool: Das zieht sich über mehrere Stunden. Wer da sein Handy eingeschaltet hat, will gar nicht entspannen. Immerhin sind die Kinder gut aufgehoben, die Arbeit und alles andere können einmal warten.

Nach diesem Wellnessprogramm gönnt man sich am besten noch eine ausgedehnte Nachtruhe, damit die wohltuenden Besonderheiten auch richtig wirken können. Ausgeschlafen, erholt, befreit von Verspannungen: So beginnt man am nächsten Tag seinen Tag viel freier und erholter. Und wer weiß: Vielleicht schafft man es das nächste Mal schon, nicht mehr nur nach Feierabend einmal an Wellness zu denken, sondern sogar ein ganzes Wochenende für sich selbst und seinen Körper einzuplanen?

Beim FC Bayern gibt es Krach

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Auch wenn es beim FC Bayern München erst in den letzten Spieltagen wieder aufwärts zu gehen scheint, sind manche Treffer doch einfach so spektakulär, dass die Medien voll davon sind. Hier ist jetzt nicht direkt die Rede vom vielleicht bald zum Tor des Jahres gekürten Treffers auf dem Rasen, sondern von einem Torschuss, den Uli Hoeneß gegen den FC Bayern Trainer Louis van Gaal gerichtet – und den Kasten wohl auch getroffen hat. Von zwei starken Persönlichkeiten, die aufeinander prallen, von schon lange dicker Luft: Jeder weiß auf einmal Bescheid und gibt Kommentare zu den Streitigkeiten der beiden wichtigen Bayern-Männer ab. Einzig die Spieler halten sich zurück; zwar nicht mit der bekannten Vogel Strauß Taktik, aber keinesfalls mit einer Äußerung, die nach Parteiergreifen riechen könnte oder vielleicht den Zwist gar noch vergrößern könnte.

Es ist aber auch zum Mäusemelken: Schon beinahe mit nur einfacher Besetzung muss van Gaal zum Champions League Spiel fliegen, so hoch ist die Verletztenquote im Verein. Cluj als Gegner ist nicht unlösbar und das dezimierte Kader wenigstens die Möglichkeit, sich im Flugzeug aus dem Weg zu gehen, da genügend Plätze frei sind. Die Spieler sind zuversichtlich, dass Siege die Stimmung verbessern; man plant am Wochenende drei Punkte in der Bundesliga, aber natürlich auch den sicheren Einzug in das Achtelfinale der Champions League durch einen Sieg über die Rumänen. Bis die Stimmung sich wieder einigermaßen erholt hat, gehen sich Hoeneß und van Gaal aus dem Weg: Für alle deutlich sichtbar und fast schon ein wenig, wie zwei Diven aus Hollywood.